Freiwillige Feuerwehr Gondershausen

 

Die Chronik der Freiwilligen Feuerwehr Gondershausen

Die Jahre 1955 - 1975

 

Das Jahr 1955:

Die Wehr von Obergondershausen feierte ihr 25-jähriges Jubiläum und richtete das Amtsfeuerwehrfest des Amtes Brodenbach aus.


Die Gründer der Feuerwehr erhalten das Silberne Feuerwehr-Ehrenzeichen.

10.August: Brand bei Wilhelm Christ in Niedergondershausen, im Einsatz die Feuerwehren von Gondershausen und Emmelshausen.

Das Jahr 1956:

1956 schafften die Wehren von Nieder- und Obergondershausen je eine neue TS 8/8 ( luftgekühlt ) an;
es waren diese mit die ersten im Kreis.

Heinrich Schmitz wird Amtsbrandmeister des Amtes Brodenbach.
Werner Fuß übernimmt das Amt des Kassierers.

Durch viele Neuanmeldungen konnte die Feuerwehr einen neuen Aufschwung verzeichnen.
Bei der Anschaffung neuer Uniformen wurden die Kosten zu je einem Drittel von der Gemeinde Obergondershausen,
von der Amtsverwaltung Brodenbach und aus eigener Tasche aufgebracht.

Das Jahr 1957:

Zur Anschaffung von neuem Feuerlöschgerät einigte man sich mit der Gemeinde Obergondershausen wie folgt:
Die Wehr zahlt aus eigener Kasse 500,-- DM und die Gemeinde das Doppelte: 1000,- DM.

Das Jahr 1958:

Es wird das erste Feuerwehrfahrzeug, ein Ford FK 1000, angeschafft.
Die Mittel hierfür stellte die Amtsverwaltung Brodenbach bereit.

Küchenbrand im Hause Kneib in Mermuth.

Das erste Feuerwehrfahrzeug, ein Ford FK 1000

Das Jahr 1963:

Richtet die Feuerwehr Obergondershausen das Kreisfeuerwehrfest des Kreises St. Goar aus.

Übung an der Rot Steinkaul

Das Jahr 1966:

Durch umfangreiche kostenlose Eigenleistung kann in eigener Regie das Gerätehaus ausgebaut und vergrößert werden.

Gleichzeitig wird mit Hilfe des Landes, des Kreises und der Amtsverwaltung Brodenbach ein Tanklöschfahrzeug TLF 16/24 erworben.

Josef Ponstein und Alois Quirin erhalten das Silberne Feuerwehr-Ehrenzeichen für 25 Jahre Aktiven Dienst.

16.November Brand in Brodenbach Familie Pfeifer / Fass Ibald

Das Jahr 1967:

In Nieder- und in Obergondershausen werden je ein TSF Ford Transit stationiert.

Kurt Weber erhält das Silberne Feuerwehr- Ehrenzeichen

30.April Brand in Mermuth Familie Kalter

Das Jahr 1969:

Es schliessen sich die Wehren von Ober- und Niedergondershausen auf freiwilliger Basis zusammen.
Erster Wehrführer der Feuerwehr Gondershausen wird Rudi Mallmann.
Die Feuerwehr richtet das Kreisfeuerwehrfest aus; es ist das letzte des Kreises St. Goar.

Das Jahr 1970:

Die Wehr begeht ihr 40-jähriges Stiftungsfest, verbunden mit dem Amtsfeuerwehrfest des Amtes Brodenbach.

Die Ämter Brodenbach, Halsenbach und Pfalzfeld werden aufgelöst.
Es entsteht die Verbandsgemeinde Emmelshausen. Gondershausen wird Stützpunktfeuerwehr.

Erster Verbandsgemeindewehrleiter wird Edmund Külzer aus Emmelshausen.

Das Jahr 1971:

Eine Standarte wird aus Mitteln der Feuerwehrkasse beschafft.

Fahnenweihe

Das Jahr 1972:

Die Wehr erwirbt aus eigenen Mitteln 4 Handsprechfunkgeräte.
Die Wehr ist im Einsatz bei einem Tankwagenbrand an der Mosel.
In den trockenen Sommermonaten 71/72 versorgt die Wehr über Wochen die Gemeinden Nörtershausen,
Eveshausen und Dommershausen mit Trinkwasser.
Burgen wird mit Trinkwasser versorgt, als durch Hochwasser die Brücke an der B 49 zerstört ist und die Fluten
des Baybachs die Pumpstation unter Wasser setzt.
Gleichzeitig wird das stark gefährdete Haus Schranz abgestützt und mitSandsäcken gesichert.
Ebenfalls wird bei Hochwasser der in die Mosel gestürzte Fährmast bei Nacht geborgen.
Gegründet wird eine eigene Sterbeunterstützungskasse.
Infolge der hohen Mitgliederzahl ist es möglich, ein höheres Sterbegeld auszuzahlen
als die Kreissterbe- und Unterstützungskasse.

Trinkwasserversorgung in Burgen

Das Jahr 1973:

Robert Kemmer wird am 19. Juli zum Wehrführer der Feuerwehr Gondershausen ernannt.
Heinrich Schmitz wird Wehrleiter der Verbandsgemeinde Emmelshausen.

Einsatz der Feuerwehr bei einem Zugunfall, der Hunsrückbahn am 17. Juni und bei einem Großbrand in Heyweiler am 2. Juli.
Es brannten drei Scheunen und ein Wohnhaus.
Technische Unfallhilfe auf der B 327 zwischen Ehr und Buchholz; ein Toter und ein Schwerverletzter.
Am 14. u.15. September Brand der Mülldeponie Halsenbach. Es explodieren auf der Deponie gelagerte Behälter.

Das Jahr 1974:

1974 sind zwei Einsätze zu erwähnen:
Am 18. April technische Unfallhilfe auf der A 61 in Fahrtrichtung Süden bei Buchholz; ein Toter.
Am 25. Dezember aus dem Einsatzbericht:
Bei Eintreffen in Burgen steht ein Gebäude in Flammen (Brandstiftung)
Durch Schüsse des Brandstifters wird ein Polizeibeamter getötet und ein Beamter schwer verletzt.
Eine weitere Person wird ebenfalls schwer verletzt.
Danach begeht der Brandstifter Selbstmord.

Das Jahr 1975:

11. Februar beim Brand der Reithalle in Emmelshausen.
18. April LKW Unfall auf der A 61; zwei Verletzte.
17. August Stall und Scheunenbrand in Basselscheid.
10. September Unfall eines Müllwagens auf der L 206; drei Verletzte.

Scheunenbrand in Basselscheid